Termine

(ohne Gewähr)

Die Treffen der ALL sind öffentlich - Interessierte herzlich eingeladen.

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Wenn Sie einen Termin ein- tragen möchten - bitte E-Mail an:nlechler@aol.com   

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Öffnungszeiten Hallenbad Leutershausen,  

Alter Postberg 7

Die:   16.00 bis 19.00 Uhr

Mi:     16.00 bis 21.00 Uhr
Do:    16.00 bis 20.00 Uhr
Fr:     16.00 bis 20.00 Uhr
Sa:    13.00 bis 16.00 Uhr

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Stadtbibliothek im Kulturhaus am Ochsenhof

Mo: 15.00 bis 18.00 Uhr

Di:  10.30 bis 13.30 Uhr

Mi: 15.00 bis 18.00 Uhr

Do: 15.00 bis 20.00 Uhr

Fr:  15.00 bis 18.00 Uhr

Sa: 09.00 bis 12.00 Uhr

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Eine-Welt-Laden Leutershausen

Kulturhaus Am Ochsenhof

Donnerstag 15.00 - 18.00 Uhr

Freitag        15.00 - 18.00 Uhr

Samstag     09.00 - 12.00 Uhr

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Samstag 17. Juni bis

Sonntag 18. Juni 2017

16.00 Uhr; So 10.00 Uhr

Leutershausen Vereins-scheune Jochsberger Straße

Fischerfest


Samstag 24. Juni 2017

14.00 Uhr

Leutershausen Altmühlbad

28. Altmühltriathlon Leutershausen

Veranstalter: TV Leutershausen


Samstag 24. Juni bis Sonntag 25. Juni 2017

Grillfest FFW Neunkirchen


Sonntag 25. Juni 2017

10.30 - 18.00 Uhr

Leutershausen Altstadt

Altstadt-Sommermarkt


Freitag 7. Juli bis

Sonntag 9. Juli 2017

Jochsberg Festplatz

Kirchweih Jochsberg


Freitag 14. Juli bis

Montag 17. Juli 2017

Wiedersbach Kirchweihplatz

Kirchweih Wiedersbach


Samstag 29. Juli bis Sonntag 30. Juli 2017

Leutershausen Altstadt

Altstadtfest Leutershausen


Samstag 5. August 2017 bis Sonntag 6. August 2017

Jochsberger Haisla

Grillfest Jochsberg

Freitag 25. August bis Sonntag 27. August 2017

Ortsende Sachsen, Richtung Görchsheim

Bauwagen-Sachsen Grillfest


Samstag 26. August bis Sonntag 27. August

Bauwagen Eckartsweiler

Bauwagenfest Eckartsweiler


Freitag 1. September bis Montag 4. September 2017

Leutershausen Kirchweihplatz

Kirchweih Leutershausen



Fracking - Hydraulic Fracturing 

(Quelle: Campact!)

 

 

Fossile Energieträger sind nicht unendlich. Mittlerweile wollen die Mineralölkonzerne auch die letzten Reste Öl und Gas aus dem Boden quetschen – und greifen zu immer brachialeren Methoden. Mit dabei: das sogenannte Fracking, kurz für „Hydraulic Fracturing“. Mit Fracking können auch unzugängliche Gasvor-kommen gefördert werden – mithilfe giftigster Chemikalien und massiver Umweltrisiken.

 

Was ist Fracking?

 

Nicht überall kommt Erdgas, das hauptsächlich aus dem Treibhausgas Methan besteht, „frei“ unter der Erde vor. Auch Schiefer-, Granit- oder Tonschichten enthalten in kleinsten Poren und Bruchzonen große Mengen an Erdgas. Doch dieses Gas entweicht beim An- bohren nicht selbständig aus dem Gestein. Beim Fracking werden Gesteinsschichten durch eine Mischung aus Millionen Litern Wasser, Sand und Chemikalien aufgebrochen, die mit hohem Druck, bis zu 1.000 bar, unter die Erde gepresst werden. Aus den so erzeugten Rissen kann das Erdgas entweichen und abgesaugt werden.

 

 


Was schlägt die Bundesregierung genau vor und wo ist das Problem?

 

Zurzeit kann in Deutschland ohne Beschränkungen „gefrackt“ werden. Im letzten Jahr wollte die Bundesregierung die Gasbohrungen auf gesetzliche Grundlage stellen und legte ein Gesetz vor, mit dem Fracking kaum reguliert aber gesetzlich abgesichert worden wäre. Aber sie scheiterte am massiven Widerstand der Bevölkerung. 170.000 Menschen unterschrieben damals unseren Appell für ein Verbot der gefährlichen Fracking-Technologie.

Die große Koalition unternimmt nun einen neuen Anlauf. Gabriel wollte ursprünglich noch vor der Sommerpause ein Gesetz ins Kabinett einbringen, das Fracking unter minimalen Auflagen erlauben will.  

 

Dieses Vorhaben hat er nun auf den Herbst verschoben. Bekannt sind allerdings schon folgende Eckpunkte:

 

  • Fracking wird nur in Wasserschutzgebieten verboten – und auf mehr als 80 Prozent der Landesfläche erlaubt. Und Grundwasserströme machen an den Grenzen der Schutz-gebiete nicht halt. Und auch außerhalb davon entnehmen Brauereien, Mineralbrunnen und Gärtner Grundwasser.
  • Eine zahnlose Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) für Gasbohrungen: Eine UVP stellt nur sicher, dass die gesetzlichen Standards auch tatsächlich eingehalten werden – geht aber nicht über die Standards hinaus, die bisher auch schon gelten. Was uns hier als Regulierung verkauft wird, ist damit eigentlich eine Selbstverständlichkeit.

  • Bis jetzt ist kaum erforscht, ob und wie sich die Risiken des Frackings beherrschen ließen – und viele langfristige Probleme lassen sich heute noch gar nicht absehen.

  • Einige Medienberichte sprechen außerdem von einem geplanten Verbot „umwelt-toxischer Substanzen“ – doch was das genau sein soll, ist bis jetzt nicht klar definiert. Die Spanne der Möglichkeiten reicht vom kompletten Verbot von Chemie beim Fracking bis zu einem Ausschluss einiger weniger unbedeutender Stoffe. Es ist zu befürchten, dass Gabriel den Begriff als Feigenblatt zur Legitimierung einer Hochrisiko-Technologie einführen will.

Ein Verbot aller Formen des Frackings wäre angesichts der Risiken notwendig – in Gabriels Plänen aber nicht enthalten.

 

Wird in Deutschland nicht schon lange gefrackt? Wo ist denn das Problem?

 

Dazu muss man wissen: Fracking findet in zwei unterschiedlichen Gesteinstypen statt, Sandstein und Tonstein:

 

    • In Sandstein wird in der Tat schon seit Jahrzehnten gefrackt, überwiegend in Nieder-sachsen. Unter Hochdruck werden dabei Gesteinsschichten aufgesprengt, aus denen das Erdgas dann frei aufsteigen kann. In der Tiefe entstehen dabei große Mengen Abwasser, die mit Mineralien und Radioaktivität verseucht sind. Weil auch deren Frei- setzung und Entsorgung das Trinkwasser gefährdet, ist auch diese Form des Frackings, auch wenn sie schon seit langem praktiziert wird, problematisch. Es gibt auch keine systematische Untersuchung der Fracking-Folgen. Doch vor kurzem erst entdeckten Umweltschützer an einem Bohrloch in Niedersachsen eine erhöhte Quecksilber-Konzentration im Boden.
    • Noch größer sind die Probleme beim Fracking in Tonstein, der Förderung von Schiefergas, wie sie in den USA einen Boom erlebt. Hier geht es um Gesteinsschichten, aus denen das Gas mit Hilfe giftigster Chemikalien gelöst werden muss – darunter aggressive Säuren, giftige Korrosionsschutzmittel und Biozide. Diese Stoffe können ins Grundwasser gelangen – über die durch das Fracking geschaffenen Risse, durch undichte Bohrungen oder über das Oberflächenwasser. In den USA wurden entsprechende Grundwasserverseuchungen dokumentiert. Auch das Tiefengrundwasser kann durch den Chemie-Cocktail verseucht werden. Ein Verbot „umwelttoxischer Substanzen“ würde aber nicht bedeuten, dass es keine Chemie mehr gäbe. Denkbar wäre auch, dass nur einige wenige Stoffe hier ausgeschlossen werden.

W wie Wissen: Giftige Gasgewinnung: Fracking

 

Video ARD 23.09.2012    05:52 min

Wo wird in Deutschland bereits gefrackt, wo ist es geplant?

 

Die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe schätzt, dass in Deutschland 1,3 Billionen Kubikmeter Gas in unkonventionellen Lagerstätten, also in Gesteinsschichten ge- bunden, liegen. Wie viel davon zu welchen Kosten und unter welchen Risiken überhaupt technisch förderbar ist, ist unbekannt. Unkonventionelle Gasvorkommen gibt es vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen, in kleineren Ausmaßen aber auch in allen anderen Bundesländern.

Bislang wird in begrenztem Umfang in Niedersachsen und Schleswig-Holstein „gefrackt“. In den letzten dreißig Jahren wurden in Niedersachsen ca. 300 Fracks an etwa 90 Bohrungen durchgeführt – ohne dass dabei die Umweltauswirkungen überwacht worden wären. Doch das ist nur der Anfang verglichen mit dem, was auf uns zukommt. Die Mineralölkonzerne ExxonMobile, Wintershall und RWE DEA haben aber mittlerweile großflächig sogenannte Aufsuchungserlaubnisse bekommen und dutzende Probebohrungen vorgenommen. Doch überall, wo sie Fracking-Bohrungen ankündigen, gründen sich Bürgerinitiativen, hagelt es Protest.

 

Was wissen wir über die Risiken des Frackings?

 

Das Umweltbundesamt sieht Fracking sehr kritisch. Es warnt, dass noch zu viele Informationen fehlen, um es als unbedenklich zu bezeichnen. Im Gegenteil: Erfahrungen aus den USA und Großbritannien zeigen, dass Fracking Mensch und Umwelt dramatisch beein-trächtigen kann. Viele Menschen berichten von Verunreinigungen von Trink- und Grundwasser. In den USA sind unzählige Unfälle dokumentiert.

 

Was spricht noch gegen Fracking?

 

Die Klimawissenschaft ist sich einig: Ein Großteil der fossilen Energien muss im Boden blei- ben, wenn wir eine gefährliche Erwärmung der Atmosphäre ver- hindern wollen. Mithilfe hoch- giftiger Chemikalien und unter massiven Umweltrisiken fossile Energieträger auszubeuten, an- statt in saubere, erneuerbare Energien zu investieren, ist geradezu absurd. Jede weitere, neu erschlossene fossile Energiequelle führt zu einem weiteren Anheizen des Klima- wandels und verzögert den Einstieg in das erneuerbare Zeitalter.

Boom oder Blase? Wie das Fracking die Welt verändert

 

Video ARD Weltspiegel vom 06.11.2013 43:55 min

 

Aber macht die Ukraine-Krise nicht Fracking in Deutschland notwendig, um unabhängiger zu werden?

 

Seit der Ukraine-Krise werden die Rufe lauter, Deutschland müsse die Risiken des Fracking in Kauf nehmen: Nur so werde man unabhängiger von russischen Gaslieferungen. Doch un- abhängig können wir auch ohne gefährliche Erdgasförderung werden: durch einen konse-quenten Umstieg auf erneuerbare Energien und rasche Fortschritte bei Energieeffizienz und Energiesparen. Hier muss Gabriel endlich liefern. Um den Klimawandel einzudämmen, müs- sen möglichst viele fossile Energiereserven bleiben, wo sie sind – im Boden.  

 

Wie lässt sich Fracking rechtlich verhindern? Kann man nicht einfach keine weiteren Bohrungen genehmigen?

 

Rechtlich fällt Fracking bislang unter das Bundesberggesetz. Dieses gilt jedoch als veraltet und weist zu viele Lücken auf, um das Thema Fracking umfassend zu regeln. Grundsätzlich sieht das Gesetz vor, dass Konzerne ein Recht auf Förderung haben. Nötig wäre daher ein eigenes „Fracking-Verbotsgesetz“ oder eine Überarbeitung des Bergrechts – doch bislang drückt sich die Bundesregierung um das Thema herum. Angesichts der vielen Risiken und der schädlichen Klimawirkung wäre ein Verbot der Technologie angebracht. Rechtlich wäre das möglich.

 

Appell an die Bundesregierung gegen Fracking 

 

 

 

 

 

 

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A Place To Bee

Für eine Zukunft mit Bienen

Aktion des Bund Naturschutz


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Ferienspaßaktion der ALL 2016

Mit Bus und Bahn zur Vogelinsel

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9. Altstadtrennen Leutershausen 2016

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Leben auf dem Land

Von Hürden und Helden
Wie sich das Leben auf dem Land neu erfinden lässt


Studie des Berlin Instituts für Bevölkerung und Entwicklung

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Bericht von der Veranstaltung "Jüdisches Leben in Leutershausen und seinen Dörfern"  

 

Antwort des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz zur Pflanzenschutzmittelbelastung der Wiedersbacher Brunnen 

 

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Pressemitteilung der Alternativen Liste Leutershausen zur finanziellen Situation der Stadt  

   

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